Herein ins Ostjournal
Doch das Ostjournal ist ein ehrenamtliches Projekt. Das heißt – na klar, wir sind alles Ehrenleute – aber eben nicht bezahlt. Da kommt es vor, dass irgendwann die Luft raus ist. Nicht das wir die Idee nicht weiterhin toll, notwendig, fetzig und urst richtig finden. Aber das Leben ändert sich, Prioritäten verschieben sich, …
Das soll aber nicht das Ende des Ostjournals sein. Es braucht nämlich einfach nur neue Leute, die Lust haben, sich einzubringen. Dabei geht es darum, die Redaktion am Laufen zu halten, die Website zu pflegen, Ausgaben zu produzieren – ein verdammt gutes Magazin auf die Beine zu stellen.
Überzeugt?! Dann schreib uns bis 8. November eine Mail an redaktion@ostjournal.de oder eine DM auf Insta. Am 22. November gibts dann um 18 Uhr in Berlin ein gemeinsames Kennenlernen.
aktuelle ausgabe
Bewegen
Der Thermometerstand bewegt sich beinahe ebenso schnell rauf und runter wie die Tasten der Redaktionstastatur. Waldbrände bewegen sich durch die ostdeutsche Ebene, wie schon die letzten Sommer von einem Truppenübungsplatz zum nächsten. Die Bewegung junger Leute aus eben jener Ebene in die Städte schreitet unverändert voran. Sogar die Sonnenblumen vertrocknen auf Brandenburger Äckern und in Schkopau wird die erneute Abwicklung chemischer Industrie angekündigt. Geht es abwärts, nicht nur im Ackerbau, oder bewegt sich hier etwas im Kreis, drehen Rückbau und Aufbau Pirouetten?
Bewegung zeichnet sich durch eine (Orts-)Veränderung aus, durch Impuls, Richtung und, gerade im Juli, durch die Trägheit der Körper, auf die sie wirkt. Die Sommerausgabe des Ostjournals widmet sich sozialen, politischen und kinetischen Dynamiken im Osten.



